Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Zur Bearbeitung ausgeschriebene BA/MA Themen

Grundsätzlich werden alle thematisch der Fachgruppe zugehörigen Themenstellungen im Rahmen von Abschlussarbeiten betreut. Die nachfolgenden Vorschläge verstehen sich als Anregungen, aber auch als konkret bearbeitbare und modifizierbare Themenstellungen, die sowohl im Rahmen einer Bachelor- als auch einer Masterarbeit bearbeitet werden können.

Ansprechpartner für weitere Informationen zu den Themen sowie für die Themenvergabe: Prof. Dr. Walter Thomi und Dr. Markus Bös


Urban Mining – Potenzial nicht genutzter Sekundärrohstoffe in Halle

Kurzbeschreibung:

Viele Elektrogeräte wie z.B. Handys, Computer, Fernseher und Kühlschränke beinhalten eine Vielzahl wertvoller und strategisch wichtiger Rohstoffe. Kupfer, Gold oder Kobalt müssen hingegen häufig aus zweifelhaften Quellen nach Deutschland importiert werden. Mithilfe eine quantitativen Untersuchung soll gezeigt werden, wie hoch das Potenzial für Urban Mining in Halles Privathaushalten ist und wie hoch der ökonomische Wert dabei ist. Alternativ wäre auch eine Untersuchung an Dienstleistungsunternehmen interessant, um zu ermitteln wie diese mit wertvollen Altgeräten verfahren.


Wahrnehmung des städtischen Raums von Obdachlosen in Halles Stadtteilen

Kurzbeschreibung:

Viele Räume in der Stadt sind nicht so öffentlich zugänglich wie es offensichtlich scheint, privatisierte Parks oder Einkaufszentren haben überwachte Hausordnungen – Obdachlose sind an vielen Orten unerwünscht. Wie nehmen die Betroffenen ihre Stadt wahr und wie sehen Mental-Maps von Obdachlosen aus? Analyseinstrument kann eine qualitative Befragung in verschiedenen Einrichtungen (Bahnhofsmission, Obdachlosenheim, Tafel) sein, um im weiteren Verlauf der Untersuchung direkten Kontakt zu Betroffenen zu erhalten.


Redlining – wirtschaftliche Diskriminierung in stigmatisierten Großwohnsiedlungen in Halle

Kurzbeschreibung:

Verschiedene Unternehmen bieten Dienstleistungen z.B. in bestimmten Postleitzahlgebieten nicht oder nur verteuert an, z.B. aufgrund einer erhöhten Arbeitslosenquote im Stadtteil oder vermehrten Schufa-Einträgen der Bewohner. Versandhändler bieten dann beispielsweise nur Vorkasse und keine Nachnahmezahlung für Kunden an, selbst wenn diese nicht in einem prekären ökonomischem Verhältnis leben. Die Arbeit soll aufzeigen, in welchem Maße sowohl von Armut betroffene als auch nicht-betroffene benachteiligt werden. Mögliche Untersuchungsgebiete sind die Großwohnsiedlungen im Süden und Westen der Stadt Halle.


Technologie- und Gründerzentren in Halle (Saale): Entwicklungen, Strukturen und ökonomische Effekte

Kurzbeschreibung:

Im Kern der Arbeit sollen eine Bestandaufnahme der in Halle vorliegenden Struktur der Technologie- und Gründerzentren stehen, sowie eine Analyse der Entwicklung bis zum aktuellen Zeitpunkt. Darüber hinaus ist insbesondere die Frage, welchen Nutzen sich aus diesen für den Standort ergeben, von Interesse, u.a. welche Wirkung diese Einrichtungen auf das Gründungsgeschehen und den wirtschaftlichen Erfolg von jungen Unternehmen in der Saalestadt haben? Mithilfe qualitativer Befragungen sollen Erfolge und der weitere Einfluss von TGZ auf die Unternehmenslandschaft in Halle. Mögliche Interviewpartner sind zum einen die Unternehmen direkt und zum anderen Ansprechpartner der TGZ.


Fachkräftemangel und räumliche Mobilität – eine Untersuchung lokaler Pendel- und Wanderungsbewegungen

Kurzbeschreibung:

Der Fachkräftemangel wird zunehmend als Problem wahrgenommen. Inwiefern es Zusammenhänge zwischen dem Fachkräftemangel und räumlicher Mobilität gibt, soll mit diesem Thema untersucht werden. Im Zentrum der Untersuchungen sollte dabei die Analyse der Pendel- und Wanderungsbewegungen in bzw. aus der Untersuchungsregion stehen und die Einflüsse auf die Fachkräfteproblematik dargelegt werden.

Der Untersuchungsrahmen sollte dabei selbst gewählt werden. Die Maßstabsebene kann je nach Ausrichtung des Themas unterschiedliche sein und von der regionalen bis zu internationalen Ebene reichen. Als mögliche Untersuchungsregionen bieten sich der Norden (Altmark) und der Westen Sachsen-Anhalts an.


Die Bedeutung von Rückholprogrammen für Sachsen-Anhalt im Zeichen des Demografischen Wandels – eine Bestandaufnahme und Analyse der Wirkungen

Kurzbeschreibung:

Als ein besonders vom demografischen Wandel betroffenes Bundesland hat Sachsen-Anhalt diverse Programme organisiert, die sich zum Ziel gesetzt haben, Fachkräfte ins Land zurückzuholen. Ziel dieses Themas ist es, diese Programme zu untersuchen und eine erste Erfolgsbilanz zu ziehen. Dazu müssen Indikatoren für eine Erfolgsbewertung entwickelt und bewertet werden und entsprechende Untersuchungen auf Landkreisebene durchgeführt werden.


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